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Newsletter 05/2020
                                                                         

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Foto: Bezirksamt Köpenick

Liebe Samariterinnen und Samariter,
sehr geehrte Damen und Herren,

die fünf großen Berliner Hilfsorganisationen stehen aktuell unter ernster finanzieller Belastung: ausfallende Sanitätsdienste, abgesagte Erste-Hilfe-Kurse, nicht stattfindende Schwimmkurse. Vor dem Hintergrund steigender Preise für Hygienematerialien und Schutzausrüstungen reißen diese finanziellen Ausfälle beträchtliche Löcher in die Haushalte.
Allein im Bereich der Sanitätsdienste rechnen die Berliner Hilfsorganisationen mit einem Verlust von mehr als einer Million Euro durch die fehlenden Einnahmen. Wir werden daher das Gespräch mit den Politikern suchen und finanzielle Unterstützung durch das Land Berlin fordern, denn wir Hilfsorganisationen sind starke Säulen der Daseinsvorsorge in Berlin. Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung, die wir in dieser Woche gemeinsam versandt haben.

Mit unseren Katastrophenschutzeinheiten sowie der Wasserrettung sorgen wir für die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner. Natürlich sind wir alle zusammen auch bei der Bewältigung der Corona-Krise aktiv und übernehmen Verantwortung, etwa durch ehrenamtliche Rettungswagen im Regelrettungsdienst, Nachbarschaftshilfen, die Bereithaltung im Katastrophenschutz oder die Ausgabe von Schutzmasken, wie letzte Woche in den Bezirken Berlin-Pankow und Berlin-Köpenick. Hier unterstützte der ASB Berlin die Bezirksämter bei der Bereitstellung von Schutzmasken für die Berliner Bürgerinnen und Bürger.

Knapp 150.000 Masken verteilte das Land Berlin in der letzten Woche. Die Verteilaktion kam vor allem bei den Bürgern sehr gut an, auch der Köpenicker Bezirksbürgermeister Oliver Igel lobte ausdrücklich die professionelle Unterstützung durch den ASB. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die schnelle und unkomplizierte Hilfe.
Über diese und andere Themen informiert Sie unser Newsletter.

Bleiben Sie gesund!
Beste Grüße

Jörg Hinderberger
Landesgeschäftsführer


Inhalt

ASB hilft Bezirken Pankow und Treptow-Köpenick bei Maskenausgabe
Neues aus unseren Kitas
Corona-Helden können bei REWE günstiger einkaufen
Ein Dank an unsere Helden des Alltags
Der ASB in den Medien
Saisonstart bei den Wasserrettern
Erste-Hilfe-Kurse sollen wieder starten
Masken aus der Flüchtlingsunterkunft Zehlendorf
Neuer Mitarbeiter für den Hausnotruf
Ersthelfer bei Berlin schockt
Im Gespräch mit einem ehemaligen FSJler
ASBhilft.berlin startet Zusammenarbeit mit ViaVan
Foto des Monats

ASB hilft Bezirken Pankow und Treptow-Köpenick bei Maskenausgabe
viel lob von oliver igel
Im öffentlichen Personennahverkehr in Berlin besteht seit Ende April Mundschutzpflicht. Um diese einhalten zu können, verteilte das Land Berlin 147.000 Masken an die Bürgerinnen und Bürger aus. Der ASB Berlin unterstützt die Bezirke Berlin-Pankow und Berlin-Treptow-Köpenick bei der wichtigen Aufgabe, die Masken an die Berlinerinnen und Berliner zu verteilen.... mehr

"Ich bin sehr froh, dass wir bei der Verteilung der Masken auf die professionelle Unterstützung des ASB Berlin zurückgreifen können, der uns bereits beim Stromausfall im Februar 2019 als verlässlicher Partner zur Seite stand.“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel zum Start der Maskenausgabe vor dem Rathaus Köpenick... mehr

Foto: ASB Berlin/ B. Kunst
Neues aus unseren Kitas
"Homekindergardening"
Während unsere neue Kita am Schloßpark in den letzten Zügen der Abnahme ist, so dass wir am 2. Juni die ersten Kinder begrüßen können, läuft die Notbetreuung in unserer Kita Triftbande in der Zwischenzeit weiter. Von den 45 angemeldeten Kindern sind täglich im Durchschnitt etwa im Wechsel 30 Kinder im Haus. Die Hygienestandards werden dabei sehr ernst genommen. So dürfen die Kinder beispielsweise die Räume nicht wechseln und bleiben bei den immer gleichen Bezugspersonen. Bis alle Kinder wieder im Haus sind, lassen sich die Erzieherinnen und Erzieher so manches einfallen, um die Kinder auch zu Hause bei Laune zu halten. Und so wird regelmäßig weiter kommuniziert. Den Kindern werden zum Beispiel Videos geschickt, mit kleinen Gesangseinlagen, Bastelanleitungen, Sportangeboten, leckeren Rezepten zum Ausprobieren oder Geburtstagsgrüßen. Trotzdem freuen sich alle schon wieder auf volle Häuser und natürlich darauf, dass alle Kinder gesund in die Einrichtungen zurückkommen: „Ich freue mich vor allem auf Alltag und Normalität und auf die üblichen Turbulenzen mit ganz vielen Kindern um uns herum“, so Einrichtungsleitung Lydia Bergen.

Foto: ASB Berlin / Hannibal
Foto: ASB/ Hannibal

Corona-Helden können bei REWE günstiger einkaufen

fünfprozentiger rabatt bis ende juli
Als Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz wird allen „Corona-Helden“ aus dem Gesundheitswesen wie Ärzten, Rettungssanitätern und Pflegepersonal aus Krankenhäusern, Arztpraxen und Altenheimen für drei Monate bis Ende Juli ein fünfprozentiger Rabatt auf ihren Einkauf in allen 3.600 REWE-Märkten gewährt. Die Online-Registrierung erfolgt über die E-Mail-Adresse heldencoupons@rewe.de. Nach der Online-Prüfung und der Authentifizierung durch den Personalausweis sowie einen Beschäftigungsnachweis erfolgt die Bestätigungsmail mit weiteren Infos. Mehr über die Aktion erfahren Sie hier.

Foto: ASB Berlin / Hannibal
Foto: ASB/ Hannibal

Ein Dank an unsere Helden des Alltags

firma ültje beschenkt uns mit erdnüssen
40 Kartons voller Erdnüsse in kleinen Dankespaketen schenkte uns die Firma ültje Mitte April. Der Energieschub war als kleines Dankeschön an die Helden des Alltags gedacht. Die Snacks haben wir mit Hilfe unserer BFDler an unsere ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter verteilt. Ganz herzlichen Dank der Firma ültje. Die Idee kam hervorragend an und die Energie konnten unsere Mannschaften gut gebrauchen. Eine schöne Aktion – und diesem Dank an alle Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz möchten wir uns natürlich anschließen.

Foto: ASB Berlin / Hannibal
Foto: ASB Berlin/ Jonathan Schol
Der ASB in den Medien
hohe wahrnehmung in berlin
Ob Audio, Video oder Print – in den letzten Wochen ist der ASB in Berlin mit unterschiedlichsten Themen medial breit vertreten.
Über die finanzielle Notsituation der Berliner Hilfsorganisationen berichteten fast alle großen Blätter im Berlin Raum und überregional, unter anderem die BZ, die Morgenpost, die Abendschau oder die Süddeutsche Zeitung.
Ein spannendes Portrait über das Leben in der INKLUSIO, unserer Unterkunft für Wohnungslose, veröffentlichte der Tagesspiegel in einem Videobeitrag. Auch im aktuellen Paritäter Rundbrief sind wir auf Seite 60 mit einem Beitrag über die Unterkunft vertreten. 
Über unsere Nachbarschaftshilfe ASBhilft liefen mehrmals pro Woche kurze Beiträge auf
Radio Paradiso. Auch die Berliner Morgenpost, die B.Z., der Tagesspiegel, der Berliner Rundfunk oder Kiss FM haben in den vergangenen Woche über die Nachbarschaftshilfe berichtet.
Die Berliner Woche berichtete über den Saisonstart der Wasserretter.

Foto: ASB Berlin / Hannibal
Foto: ASB Berlin/ P. Dichtl
Saisonstart bei den Wasserrettern
die ersten stationen sind wieder besetzt

Seit dem 1. Mai sind die ersten Wasserrettungsstationen des ASB Berlin wieder besetzt. Das betrifft vor allem den Südosten Berlins, unter anderem am Großen und Kleinen Müggelsee, an der Großen Krampe, der Badewiese Schmöckwitz und am Zeuthener See. Da pro Schlafraum nur ein Retter oder Mitglieder aus einer Familie untergebracht werden dürfen, findet zunächst nur eine Minimalbesetzung statt. Für den Einsatz unter Coronabedingungen wurden die Stationen mit zusätzlicher Schutzausrüstung ausgestattet, darunter FFP-2-Masken, Handschuhen, Schutzbrillen und Schutzkitteln. Für die ehrenamtlichen Helfer wurde extra eine Dienstanweisung zum Umgang mit der Schutzausrüstung erstellt. „Nur wer eingewiesen ist, darf auf den Stationen Dienst tun“, erklärt Wasserretter Philipp Seckel. Die Stationen sind während der Saison von Freitagabend bis Sonntagabend sowie an Feiertagen besetzt.
Unseren Wasserrettern wünschen wir einen guten Saisonstart!

Übrigens: Wie sich die Wasserretter in der Zwischenzeit auf die kommende Saison vorbereitet haben, sehen Sie in diesem Videobeitrag.

Foto: ASB / Hannibal
Foto: ASB/ Hannibal
Erste-Hilfe-Kurse sollen wieder starten
konzepte sind in arbeit

Unsere Regionalverbände arbeiten aktuell mit Hochdruck daran, in naher Zukunft wieder Erste-Hilfe-Ausbildungen durchzuführen. Vorerst wird dies nur für Kunden mit nachweislich dringendem Bedarf möglich sein. Die Hygienemaßnahmen werden im Hinblick auf die aktuelle Lage komplett überholt und angepasst. Ausbilder werden speziell geschult. Die Anzahl der Teilnehmenden pro Kurs wird in den nächsten Wochen und Monaten gering gehalten, um größtmöglichen Schutz zu gewährleisten. Außerdem wird auf die Abstände zwischen den Personen geachtet, es werden vermehrt Desinfektionsspender bereitgestellt und alle Teilnehmenden haben während der Kurse Mund-und Nasenschutz zu tragen. Der Regionalverband Süd bietet bereits wieder erste Kurse an, mit maximal 6 Teilnehmern pro Kurs. Auf Abstands- und Hygienereglungen wird natürlich geachtet.

Foto: ASB Berlin/ L. Böttger
Masken aus der Flüchtlingsunterkunft Zehlendorf
bewohner legen selbst hand an
„Zusammen gegen Corona“ heißt es in diesen Wochen. In unserer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete am Hohentwielsteig wird das sehr konkret in unserem Nähprojekt. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben kürzlich damit begonnen, Stoffmasken zu nähen. Die Einrichtungsleitung besorgt Nähmaschinen, die Geflüchteten nähen und das LAF übernimmt die Kosten. So entstehen Alltagsmasken für Mund und Nase. Insgesamt 10 bis 15 Freiwillige beteiligen sich an der Aktion. Im ersten Schritt wurden die Bewohner und die Mitarbeiter der Unterkunft selbst versorgt - jeder erhielt zwei Masken. Sobald der Eigenbedarf gedeckt war, wurden die Nachbarn der Unterkunft versorgt, zum Beispiel die Pflegedienste und die Heime in der näheren Umgebung. Rund 100 Stück konnten in der letzten Woche schon verteilt werden. „Das Projekt ist praktisch gelebter Gemeinschaftssinn. Indem jeder auf seiner Ebene tut, was er kann, kommen wir zu Lösungen in schwierigen Situationen. Ich danke allen Beteiligten“, so Steffen Zobel, Geschäftsführer der ASB Nothilfe Berlin gGmbH. Ein herzliches Dankeschön auch an die Sozialnetzwerke im Bezirk, insbesondere dem Stadtteilzentrum Villa Mittelhof e.V. und Willkommensbündnis für Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf, die für die Unterkunft sowohl Nähmaschinen als auch Material gespendet haben.

Bild: ASB Berlin/ R. Mikov
Neuer Mitarbeiter für den Hausnotruf
fabian mark stellt sich vor
Ich bin Fabian Mark und seit dieser Woche im Landesverband Berlin der neue Referent für den Hausnotruf und übernehme diesen Bereich von Sita Bär. Trotz der schwierigen Alltagssituation mit Homeoffice und mehr Abstand zueinander, in die mein Einstieg beim ASB fällt, freue ich mich sehr über den Wechsel und sehe meinen neuen Aufgaben mit großen Erwartungen und viel Neugierde entgegen. An dieser Stelle möchte ich mich für die sehr freundliche und angenehme Begrüßung in der Geschäftsstelle bedanken. Auch die Vorbereitung der Übergabe war ausgezeichnet und erleichtert meinen Start enorm, sodass ich hoffe, schon bald voll einsteigen zu können.
Die große Bandbreite der Aufgaben im Hausnotruf und der Geschäftsstelle, in die ich zukünftig eingebunden werden soll, kommt mir sehr entgegen. In den letzten elf Jahren war ich bei einem Träger der Wohnungslosen- sowie Familien- und Jugendhilfe beschäftigt und zuständig für diverse Projekte, administrative Tätigkeiten und die Assistenz der Geschäftsführung. So fühle ich mich seit Jahren dem sozialen aber auch gesundheitlichen Bereich sehr verbunden und eine Tätigkeit in diesem Berufsfeld war mir auch nach einem Arbeitgeberwechsel sehr wichtig.
Ich freue mich, in den nächsten Wochen viele Bereiche des ASB kennenzulernen und auf die Zusammenarbeit mit den vielen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Samariterrinnen und Samaritern.

Foto: ASB Berlin/ P. Dichtl
Ersthelfer bei "Berlin schockt"
 auch malteser unterstützen das projekt

Mein Name ist Konrad Schultz, ich bin 19 Jahre alt und studiere Humanmedizin. Nebenbei bin ich seit drei Jahren beim Malteser Hilfsdienst und habe die Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht.
Ich habe auf Instagram von "Berlin schockt" erfahren und mich direkt am nächsten Tag registriert, da ich das Konzept für sehr sinnvoll und längst nötig halte.
Die Überlebensrate von Personen mit Herzkreislaufstillstand sinkt drastisch, umso mehr Zeit ohne eine Herzdruckmassage vergeht.
Ich denke, wenn "Berlin schockt" sich weiter verbreitet, sind wir in der Lage, diese Zeit zu minimieren und damit vielen Leuten das Leben zu retten.
"Berlin schockt" bietet außerdem jedem die Möglichkeit, egal ob medizinischem Personal oder nicht, Teil von etwas Tollem zu sein und helfen zu können - stets nach dem Motto: "Drücken rettet Leben".

Foto: Konrad Schultz
Im Gespräch mit einem ehemaligen FSJler
 Adrian über sein FSJ beim ASB Nordwest

Adrian Kempken hat letztes Jahr sein Freiwilliges Soziales Jahr beim ASB Regionalverband Berlin-Nordwest absolviert. Die Entscheidung würde er heute wieder so treffen. Von seinen Erfahrungen erzählt er im Gespräch.

Warum hast Du dich für einen Freiwilligendienst beim ASB-Regionalverband Berlin-Nordwest entschieden?

Zunächst war relativ schnell klar für mich, dass ich meinen Freiwilligendienst beim ASB absolvieren werde, da die Organisation aus der Arbeiterschaft gegründet wurde und konfessionell sowie politisch unabhängig ist.
Der Regionalverband Berlin-Nordwest e.V. wurde mir zudem von meinem Bekanntenkreis empfohlen. Da dieser Verband vielseitige Sanitätsdienste bewältigt, war es für mich eine sehr gute Option, einen kleinen Einstieg in die Notfallmedizin zu erlangen sowie selbständig Erste-Hilfe-Kurse zu halten.

Mit welchen Erwartungen hast Du deinen Dienst angetreten?

Zum einem hatte ich sehr viel Respekt und Lampenfieber vor der Verantwortung, die man vor allem in der Arbeit am Patienten hat. Zum anderen war es größtenteils die Neugier, die mich gepackt hat, auch weil ich davor keine nennenswerten Erfahrungen im medizinischen Bereich vorweisen konnte.

Welche Erfahrungen hast Du tatsächlich gemacht?

Die schönste Erfahrung war auf jeden Fall das familiäre Gefühl, das der Regionalverband Berlin-Nordwest e.V. ausstrahlt. Nicht nur unter den anderen freiwilligen Kollegen, auch das Verwaltungspersonal bis hin zu den Ärzten und Arztinnen bei den Diensten. Jeder hat mit angepackt und jeder durfte beitragen, was er konnte.
In den externen Erste-Hilfe-Kursen außer Haus bekam man eine Möglichkeit, Berlin noch viel besser kennenzulernen. Auch Bürotätigkeiten waren ein Teil meines FSJ's, zum Beispiel die Dienstleitung bei der Organisation der Sanitätsdienste zu unterstützen oder bei der Buchhaltung für Erste-Hilfe-Kurse mitzuhelfen.

Gibt es ein Erlebnis, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Der Sanitätsdienst für den Christopher Street Day 2019 war wohl etwas, das ich nicht so schnell vergessen werde. Bei circa einer Million feiernden Besuchern gab es in den Abendstunden sehr viele Patienten mit unterschiedlichsten Problemen. Zum einen wurde man vereinzelt angepöbelt, zum anderen gab es auch sehr viele Patienten, die sich wirklich herzlichst bedankt haben.
Diese Erfahrungen haben mir ein Gefühl gegeben, etwas wirklich Sinnvolles zu tun.
Vor allem meine Kollegen, die an jenem Tag mit auf meinem Fahrzeug saßen, haben mir gezeigt, wie essenziell Teamarbeit in stressigen Situationen ist.

Wie ging es für dich nach dem FSJ weiter bzw. was machst Du gerade?

Seit dem Ende des FSJ's trete ich Aufnahmeprüfungen für Humanmedizin an, wie zum Beispiel den Med-AT für die Universität Wien. Zudem befinde ich mich gerade in der Praktikumsphase meiner Rettungssanitäterausbildung, die ich nun nach einer "Corona-Pause" wiederaufnehmen kann. In der Zwischenzeit jobbe ich bei der Deutschen Post im Briefzentrum, bis ich mit der Ausbildung fertig bin.

Was würdest Du anderen sagen, die vor der Entscheidung für einen Freiwilligendienst stehen?

Falls man unsicher ist, was man nach der Schulzeit machen möchte, ist es meiner Meinung nach sehr sinnvoll, einen Freiwilligendienst zu leisten, auch für den Lebenslauf. Natürlich ist es auch von Vorteil, sich davor die Frage zu stellen, in welchem Bereich man gut aufgehoben ist. Wenn man zum Beispiel Probleme hat, vor einer fremden Gruppe von Menschen zu reden, sollte man es sich nochmal überlegen, in die Erste Hilfe Ausbildung zu gehen.
Jedoch wächst man auch im FSJ mit seinen Aufgaben. Arbeitsroutine kommt da schnell zustande.
Zum Abschluss jedoch kann ich guten Gewissens jedem empfehlen, einen Freiwilligendienst abzuleisten. Egal in welcher Weise - für jeden ist etwas Interessantes dabei!

Foto: privat
ASBhilft.berlin startet Zusammenarbeit mit ViaVan
Berlkönig unterstützt nachbarschaftshilfe

Seit Mitte April unterstützt die ViaVan GmbH das Nachbarschaftsportal des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Berlin. Das Portal ASBhilft.berlin wurde Ende März ins Leben gerufen, um Hilfesuchende und Helfer während der Corona-Krise zusammenzubringen. ViaVan ist Anbieter von On-Demand-ÖPNV Diensten und in Berlin bekannt als Partner der BVG beim “BerlKönig”. Im Rahmen der aktuellen Corona-Krise wandte sich das Unternehmen an den ASB Berlin, um diesen bei wichtigen Lebensmittellieferungen zu unterstützen...mehr

Foto: ViaVan
Foto des Monats
jugend hilft bei der maskenverteilung
Bei der Maskenverteilung in Köpenick erhielten wir unter anderem auch tatkräftige Unterstützung von zwei noch ganz jungen Samariterinnen aus dem Regionalverband Berlin-Südost. Jasmin (rechts im Bild), 16 Jahre, beschreibt ihr Engagement wie folgt: „Meine Eltern engagierten sich schon beim ASB und ich bin auch dabei. Die Aktion finde ich gut, weil ich Menschen unterstützen kann, die dringend Masken brauchen und sich nicht selbst welche besorgen können.“ Auch Lily, 17 Jahre, freut sich über die Gelegenheit zu helfen: „Zurzeit kann ich nicht zur Schule gehen, die Dienste bei den Konzerten in der Wuhlheide fallen auch aus. Deshalb bin ich froh, dass ich den ASB bei der Maskenausgabe unterstützen und helfen kann.“ Ganz herzlichen Dank für so viel tolles Engagement!
Foto: ASB Berlin/ B. Kunst

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