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Foto: ASB Berlin / A. Rieber

Liebe Samariterinnen und Samariter,
sehr geehrte Damen und Herren,

Einkäufe erledigen, Kinder betreuen, mit dem Hund nach draußen gehen - viele Menschen in Deutschland benötigen für solche Tätigkeiten im Moment dringend Unterstützung. In der aktuellen Coroan-Krise zählen Solidarität und gesellschaflticher Zusammenhalt mehr denn je. Deshalb haben wir das Portal für Nachbarschaftshilfe geschaffen. Mit dem Nachbarschaftsportal bringen wir all jene zusammen, die bereit sind zu helfen und die, die auf unmittelbare Hilfe angewiesen sind.

Wenn Sie Unterstützung benötigen, melden Sie sich! Wenn Sie helfen möchten, geben Sie Bescheid. Gerne können Sie das Projekt auch indirekt mit einer Spende unterstützen. Wir sind ab sofort erreichbar unter.

Internetseite: www.asbhilft.berlin
Telefon: 030 629 33 759
Email: kontakt@asbhilft.berlin
Spenden: www.asb-berlin.de/spenden-stiften/jetzt-spenden

Die entscheidenden Wochen liegen noch vor uns. Die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Fachdienste, Regionalverbände und Gesellschaften werden die Berlinerinnen und Berliner mit ihrer Expertise und außerordentlichem Engagement begleiten. Sie machen einen super Job und tragen dazu bei, dass lebenswichtige Dienste und Systeme weiter aufrechterhalten werden.

Durch Bewusstsein und Verantwortungsübernahme für sich und andere werden wir die Krise meistern. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.

Beste Grüße
Jörg Hinderberger


Coronahilfe
ASB Berlin startet Nachbarschaftshilfe auf www.asbhilft.berlin

In der Coronakrise ist gegenseitige Hilfe und Unterstützung wichtiger denn je. Auf www.asbhilft.berlin finden hilfsbedürftige Menschen in Berlin von der Einkaufshilfe bis zum Spaziergang mit dem Hund ab sofort Unterstützung. Mit der digitalen Plattform will der ASB in Berlin Hilfesuchende und Helfende zusammenbringen und Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, aus Krankheits- oder Quarantänegründen nicht allein zurechtkommen, zur Seite stehen. Betroffene haben auf www.asbhilft.berlin die Möglichkeit, uns ihren Hilfewunsch mitzuteilen. Diejenigen, die freiwillig helfen wollen, können sich auf der Plattform anmelden. Anschließend suchen wir jemanden in der Nähe, der helfen kann.

Der ASB hilft hier und jetzt und folgt damit auch dem TV-Apell unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 18. März „niemanden allein zu lassen, sich um die zu kümmern, die Zuspruch und Zuversicht brauchen.“

Alle Informationen und Kontaktmöglichkeiten sind auf unserer Homepage www.asbhilft.berlin zu finden.


Corona-Prävention
ASB Berlin setzt Fortbildungen und Wunschfahrten aus

Die Corona-Fälle in Berlin nehmen weiter zu. Das öffentliche Leben kommt weitgehend zum Stillstand. Um unsere Mitarbeiter, Freiwilligen, Kunden und Partner vor vermeidbaren gesundheitlichen Risiken zu schützen, hat der ASB in Berlin neben der Schließung der Kitas seit dem 17.3.2020 weitere präventive Maßnahmen beschlossen.

  • Alle Erste-Hilfe-Kurse und andere Fort- und Weiterbildungen wurden zunächst bis zum 31.03.2020 abgesagt. Auch die Ausbildung im Wasserrettungsdienst ist zurzeit nicht möglich.
  • Bis zum 17.04.2020 finden außerdem keine Seminare im Rahmen der Freiwilligendienste statt.
  • Schweren Herzens führen wir bis auf Weiteres keine Wunschfahrten mit dem Berliner Wünschewagen durch.
  • Neuinstallationen von Hausnotrufgeräten werden bis auf sehr dringende Fälle zunächst bis Mai 2020 ausgesetzt.
  • Beratungen zu Patientenverfügung werden zurzeit ebenfalls nicht vermittelt.
  • Der Beginn der Wasserrettungssaison wird auf den ersten Mai verschoben.

Wegen der aktuellen Gesundheitslage wird es zudem auch in unserer Landesgeschäftsstelle zu leichten Einschränkungen kommen. Neben einer Notbesetzung arbeiten unsere Mitarbeiter, soweit möglich, bis auf Weiteres im Homeoffice. Per E-Mail und Telefon sind wir uneingeschränkt zu den Bürozeiten erreichbar.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Aktuelle Informationen zur Gesundheitslage und Corona-Prävention finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
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Foto: ASB Berlin/ L. Böttger
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ASB-Kitas haben geschlossen - Notbetreuung bleibt
Im Gespräch mit Doreen Stolt

Berlin hat vergangenen Dienstag die Kindertagesstätten geschlossen. Das betrifft auch die beiden ASB-Kitas. Die Kinder müssen von zu Hause aus betreut werden, eine Mittagsversorgung wird nicht mehr angeboten. Alle Veranstaltungen rund um die Kindertagesstätten sind abgesagt. Wie unsere Kitas mit der Corona-Krise umgehen, erzählt Doreen Stolt, Leiterin der Kinder- und Jugendhilfe.

Frau Stolt, wie sieht die Notbetreuung in unserer ASB Kinder- und Jugendhilfe aus?
Wir bieten eine Notbetreuung für Kinder, deren beider Eltern in einem sog. systemrelevanten Beruf arbeiten. Das betrifft Berufsgruppen aus der Gesundheitsversorgung, Sicherheitssystemen, Einrichtungen der sozialen Daseinsfürsorge, Energieversorgung und Lebensmittelversorgung. Das trifft auf circa 15 % der Kinder zu. Um als Kind in die Notbetreuung aufgenommen zu werden, benötigen wir eine Selbstauskunft der Eltern. Abgesehen von unseren eigenen, also bei uns angemeldeten Kindern, dürfen wir keine anderen Kinder aufnehmen.*

Wie viele Kinder kommen im Moment noch in die Kitas?
Aktuell kommen noch 18 Kinder zu uns. Zum Vergleich: In der Hugenottenhofkita betreuen wir normalerweise 120 Kinder, in der Triftbande sind es 55. Pro Tag sind im Moment sechs Erzieher und eine Hauswirtschaftskraft im Haus.

Wo findet die Notbetreuung statt?
Die Notbetreuung findet in unserer Triftbande statt. Die Öffnungszeiten sind allerdings leicht verkürzt, von 7.30 bis 16.30 Uhr. Beide Kita-Teams arbeiten bei der Notbetreuung eng und sehr konstruktiv zusammen. Mir ist es dabei vor allem wichtig, genau auf unsere Risikogruppen zu achten. Ältere und immunschwache Kolleginnen und Kollegen setzen wir im Moment zu ihrem eigenen Schutz nicht in der Kinderbetreuung ein.

Wie geht es weiter in der ASB Kinder- und Jugendhilfe?
Ab kommendem Montag sind alle Pädagogen, die nicht in der Notbetreuung aktiv sind, im Homeoffice. Sie arbeiten dann von zu Hause aus an der Weiterentwicklung unserer pädagoischen Konzepte, bereiten Elterngespräche vor, erstellen eine Dokumentation ihrer Bezugskinder und gestalten Willkommensmappen für Eltern, Kinder und neue Mitarbeiter.
Unser gesamtes Leitungsteam trifft sich weiterhin einmal pro Woche zu außerordentlichen Dienstberatungen, um die neuen Empfehlungen des Senates umzusetzen. Zunächst einmal haben wir aber bis zum 17.4. geschlossen. Das reguläre Ende ist offen. Die Aufhebung muss durch den Senat erfolgen.

Welche Botschaft möchtest Du an dein Team adressieren?
Ich möchte mich herzlich für das hohe Engagement meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken. Ich finde es großartig, dass in einer solchen Situation wirklich alle an einem Strang ziehen und wir es trotz allem schaffen, gemeinsam einen kühlen Kopf zu bewahren. Das ist keineswegs selbstverstänlich. Gemeinsam und Seite an Seite mit den Eltern aus unseren Elternvertretungen konnten wir alle Maßnahmen der Senatsverwaltung umsetzen. Ein riesiges Dankeschön an alle, die uns unterstützen.

* Laut aktuellen Informationen lockert der Senat die Regelungen für die Notfallbetreuung ab kommender Woche. Statt beiden Eltern muss künftig nur noch ein Elternteil in einem sogenannten systemrelevanten Beruf arbeiten, um die staatliche Notbetreuung in Anspruch nehmen zu können.

Foto: ASB Berlin/ P. Dichtl
ASB Berlin Rettungsdienst gGmbH:
"wir sind für euch da. bitte bleibt ihr für uns daheim."

Auch und vor allem in der derzeitigen Lage unterstützt unsere ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH weiterhin mit vereinten Kräften die Berliner Bevölkerung. Der Corona-Virus hat allerdings auch vor Rettungskräften nicht haltgemacht und auch hier mussten einige Kolleginnen und Kollegen bereits vorsorglich in häusliche Quarantäne versetzt werden.
Zudem stellt die zunehmende Materialknappheit die Hilfsorganisationen vor Probleme. Auch unser Rettungsdienst ist davon betroffen und es stellt sich allmählich ein Engpass an Schutzkleidung ein. Unser Team steht in täglichem Austausch mit Lieferanten und versucht dabei möglichst flexibel auch auf andere als gewohnte Produkte auszuweichen.
Unser Rettungsdienst schließt sich den Appellen der Virologen und Regierungsverantwortlichen inständig an und ruft die Berlinerinnen und Berliner dazu auf, zu Hause zu bleiben, einen Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Menschen einzuhalten und soziale Kontakte weitestgehend zu reduzieren.
Bezüglich der Rettungseinsätze ist allmählich eine Rückgang festzustellen, vor allem was Unfälle im Straßenverkehr betrifft. Es wird damit gerechnet, dass ab nächster Woche die Einsätze weiter zurückgehen. "Unsere Einsatzkräfte sind für alle Bürgerinnen und Bürger unterwegs und müssen sich jeden Tag auf die neuen, veränderten Ressourcen und Einsatzlagen einstellen und ich bin stolz, dass unsere Teams so gut zusammen funktionieren. Im Namen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchte ich aber auch nochmal darauf hinweisen, dass CoVid Symptome, die nicht lebensbedrohlich sind, über den ärztlichen Notdienst unter 116117 gemeldet werden und ein ärztlicher Bereitschaftsdienst sich dieser Erkrankung annehmen kann", so die Bitte von Thomas Jordan, Leiter des ASB Rettungsdienstes Berlin.

Foto: ASB Berlin / A. Rieber
Katastrophenschutz in Bereitschaft
abstimmung unter den Hilfsorganisationen
Das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 beschäftigt ebenfalls den Fachdienst Katastrophenschutz. Die Fachdienstleitung Katastrophenschutz steht in engem Austausch mit den behördlichen Führungs- und Einsatzstäben. "Wir haben vorsorglich einen Koordinierungsstab für die Katastrophenschutzeinheiten des ASB in Berlin in Bereitschaft versetzt. Weiterhin stimmen wir uns eng mit den anderen Hilfsorganisationen ab, um mit kurzem Vorlauf unsere Hilfeleistungspotentiale aktivieren zu können", so Fachdienstleiter Boris Michalowski.
ASB/ Hannibal
Situation in der INKLUSIO
Notfallpläne sind fertig
Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf das gemeinschaftliche Leben in der INKLUSIO, unserer Unterkunft für Wohnungslose. Das Team hat in den letzten Tagen intensiv an einem Notfallplan gearbeitet – dieser würde im Falle einer Vollquarantäne der Unterkunft in Kraft treten. Mit solchen Szenarien rechnet niemand, aber man ist immerhin für den Fall der Fälle abgesichert. Dazu gehört auch die Aufrechterhaltung der Essensversorgung. Die Zusage des Wilmersdorfer Seniorenstiftes dafür ist sicher gegeben.

Darüber hinaus bestehen seit Anfang der Woche genaue Verhaltensregeln, die gleichermaßen für die Mitarbeiter und für die Bewohner gelten. Dazu gehören auch strengste Hygienemaßnahmen in der Unterkunft. Um die Bewohner zu schützen, hat man sich zusätzlich am Montag auf einen allgemeinen Besuchsstopp geeinigt. Nur noch medizinisches Personal oder behördliche Vertreter dürfen die Unterkunft betreten. Bewohner mit Erkältungssymptomen erhalten Mundschutz und Handschuhe. Außerdem wird regelmäßig die Temperatur der Bewohner überprüft.

Eine wichtige Herausforderung in dieser Zeit ist außerdem die psychologische Betreuung der Bewohner. Viele sind verunsichert durch die aktuelle Lage. Dem versucht das Team aus erfahrenen Sozialpädagogen und Sozialarbeitern mit vielen Gesprächen und Aufklärung entgegen zu wirken. Für Einrichtungsleiterin Katrin Liebscher ist so viel Einsatz nicht selbstverständlich: „Ein herzliches Dankeschön an mein Team, dass sie alle Maßnahmen so konsequent einhalten. Danke für die gute und reibungslose Kommunikation untereinander und für die gegenseitige Unterstützung. Für uns alle ist die Situation neu. Ich wünsche uns, dass wir gut durch diese Zeit kommen und alle bei guter Gesundheit bleiben.“

Charlottenburg-Wilmersdorf Zeitung
Erweiterter Einsatzbereich im Bundesfreiwilligendienst
ausnahmeregelung des bmfsj
Viele Einsatzstellen mussten inzwischen ihre Freiwilligen vom vereinbarten Dienst befreien. Auch der ASB Berlin betreut in diesem Jahrgang 67 Freiwilligendienstleistende. Etliche von ihnen absolvieren ihren Freiwilligendienst im Kitabereich oder in der Erste-Hilfe-Ausbildung. Auch ihr Einsatz in den jeweiligen Einsatzstellen ist derzeit stark eingeschränkt.

Von vielen Seiten wurde daraus folgend in diesen Tagen der Wunsch geäußert, eine praxisorientierte Alternative für die Bundesfreiwilligen zu finden. Die entsprechende Ausnahmeregelung hat die Bundesministerin Dr. Franziska Giffey am Freitag bestätigt: Den Bundesfreiwilligen wird ab sofort eine Erweiterung des Einsatzes ermöglicht.

Der oberste Grundsatz der unbedingten Freiwilligkeit des Diensts und des absoluten Vorrangs der Sicherheit aller Beteiligten bleibt davon unberührt. Außerdem müssten dabei bestimmte Mindestvoraussetzungen Berücksichtigung finden, wie die schriftliche Zustimmung der Freiwilligen und der Einsatzstelle oder die Sicherstellung einer umfassenden Versicherung.

Für nähere Informationen kontaktieren Sie uns gerne: fsj@asb-berlin.de

Wir möchten in diesem Zusammenhang auch gerne nochmal auf die neu gegründete Nachbarschaftsinitiative aufmerksam machen. Auch hier werden sich in den nächsten Wochen etliche Möglichkeiten auch für Freiwilligendienstleistende ergeben, sich weiterhin für die Gemeinschaft zu engagieren und damit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

ASB/ M. Ressel
Informationen des Bundesverbandes
Coronavirus: Aktuelle Informationen

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus bestätigt worden. Die Pandemie stellt die gesamte Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Auf dieser Seite informiert der ASB-Bundesverband zum Thema.

Foto: ASB



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ASB-Landesverband Berlin e.V.
Patricia Dichtl und Melanie Rohrmann
Rudolfstraße 9
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